Waldbrand


Aufgepasst: Gefahr ist nicht gleich Gefahr

Waldbrand

Die errechnete Waldbrandgefahr bezieht sich ausschliesslich auf den Wald selbst, nicht auf die Streuauflagen am Boden (Laub, Äste, Tannenzapfen). Auch die Gefahr von Flächenbränden (Wiesen, Brachland, etc.) sind in diesem Index nicht berücksichtigt. So kann es sein, dass Mitte bis Ende März die Flächenbrandgefahr bereits wieder sehr hoch ist, während die Waldbrandgefahr noch als gering eingestuft wird. Deshalb: Seien Sie in der Natur grundsätzlich achtsam!

 

Warum sind Waldbrände so gefährlich?

Waldbrände gehören zu gefährlichsten Schadensfeuern. Sie können sich, sofern sie nicht rechtzeitig gemeldet und bekämpft werden, schnell ausbreiten. Dabei zerstören sie nicht nur gewaltige finanzielle Werte (Holzbestände), sondern auch den Lebensraum für die verschiedensten Lebewesen. Und unter Umständen geraten Tiere und Menschen durch die Flammen in Gefahr. Beim Alarmstichwort "Waldbrand" gilt für die Feuerwehr deshalb vor allem: Jede Sekunde zählt. Ein schneller Einsatz ist unbedingt erforderlich.

Während Waldbrände früher mit natürlichen Ursachen (Blitzeinschlag) und Ablöschung (Regen, Schnee) ein Bestandteil der Natur waren, sind es heute vor allem die Menschen, die für die Feuer verantwortlich sind - durch Brandstiftung und Fahrlässigkeit. Die vergleichsweise wenigen verbliebenen Waldflächen können einen Waldbrand nicht in dem Masse kompensieren, wie es bei den einst natürlichen Bränden der Fall war. Zwar können sich die pflanzlichen Teile des Waldes überwiegend regenerieren, doch es fehlen zum Beispiel die alternativen Rückzugsmöglichkeiten für die Tiere. Nachdem die Menschen in die Forstbewirtschaftung eingegriffen haben, müssen sie auch die Wälder vor den Brandgefahren schützen.


So beugen Sie den Wald- und Flächenbränden vor:



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